• Dr.Jeevan.E.P

Yoga im täglichen Leben

Achara Rasayana deckt sich mit den Yama und Niyama von Yoga Sastra. Wo Ayurveda endet dort startet Yoga. Wo Yoga endet dort startet Ayurveda.

„Sareera-Indriya/Satva-Atma Samyogo Dhari Jeevitham

Nityagascha anubandascha. Paryayair ayur uchyate.“

-Charka Samhita, SU.1.4

Dieses Zitat von Charak Samhita bedeutet, "der Körper, das Gefühl, der Geist (Sattva) und das Selbst. Diese Zusammengehörigkeit hält die Lebensqualität aufrecht. Dies sind die laufenden, zusammenhaltenden Qualitäten. Diese sollen Synonymen für das Leben (Ayu) sein. "


Yoga und Ayurveda sind Jahrhundert alter Zeit getestete Prozesse, die bekannt sind den Geist zu entspannen und den Körper zu reinigen. Ein Blick in die Sastras und wir können feststellen, dass Yoga mit Ayurveda arbeitet.


Alle Krankheiten sind nach Ayurveda psychosomatisch. Akuter mentaler Stress kann Angst, Unruhe und Depressionen, psyhologische Belastungen Furcht und Aggressionen verursachen, und auch der emotionale Stress, all diese sind wichtige Einflussfaktoren für verschiedene Krankheiten. Yoga-Übungen (Yama, Niyama (Acharya Ramayan), Asana, Pranayama, Prathyahara, Dharana, Dhyana und Samadhi (Vedanta) können angeboten werden, um das Ziel im Leben zu erreichen.


Um den Körper und Geist fit zu halten, ist es besser den medizinischen Teil der Ayurveda durch den Yoga-Lehrer zu verstehen, um ein tiefes Wissen den Schülern zu geben.


Es ist keine Reihe von Praktiken, die man durchführen kann um sich gesund zu halten. Es gibt eine Reihe von Prinzipien, die man in Form von ASANA anwenden kann, Pranayama, Mudras, Bandhas,Kriya. Diese Prinzipien werden durch drei Fakultäten angewandt - Körper, Atem und Geist.


Ayurveda-Ernährungsrichtlinien (Ahara), ayurvedischen Pharmazie (Oushadha), Ayurveda-Entgiftungs -Therapien (Panchakarma) zusammen mit Ashtanga-Yoga-Praxis könnte eine vernünftige Lösung sein, um Krankheiten entgegenzuwirken.


Yoga für Ihr Dosha: Für Zeiten, in denen Sie das Gefühl haben vielleicht ein wenig hypervigilant oder reaktiv zu sein, ist das Ziel Vata zu balancieren: Asanas sollten langsam und stetig ausgeführt werden, mit einem Fokus auf die Freigabe von Spannungen in den Hüften, LWS und Iliosakralgelenke.

Sitzende Posen und Vorwärtsbeugen sind hilfreich, erdende Posen zur Balancierung von Vata. Andere förderliche Posen sind: Virabhdrasana II(Krieger II) und Uttanasana(Stehende Vorwärtsbeuge), Paschimottasana(Sitzende Vorwärtsbeuge) Janu Sirsasana(Kopf-Knie-Pose), Padmasana (Lotus Pose). Auch sanfte Twists, durchgeführt mit einem Fokus auf den Atem sind hervorragend, um Vata-Anhäufungen im Nervensystem freizusetzen. Schlüsselwörter für die Praxis: ruhig, langsam, stetig, erdend, stärkend, konsistent.


Ausgleichende, beruhigende Asanas, meditativ ausgeführt und länger gehalten, harmonisieren Vata Menschen. Besonders eignen sich hier sitzende Stellungen, wie Vorwärtsbeuge (Paschimottanasana) und Drehsitz (Ardha Matsyendrasana) sowie Gleichgewichtsübungen, wie Baum (Vrikshasana) oder Tänzer (Natarajasana).


  • Kopfschmerzen: Pflug (Halasana), Yoga Mudra, Kopfstand (Shirshasana)

  • Schlaflosigkeit: Kobra (Bhujangasana), Totenstellung (Sha- vasana), Beckenstreckung (Supta-Virasana), unterstützter Schulterstand (Sarvangasana) an der Wand lange gehalten

  • Falten: Yoga Mudra, Beckenstreckung (Supta-Virasana), Kopfstand (Sirshasana), Pflug (Halasana)

  • Verstopfung: Yoga Mudra, Beckenstreckung (Supta-Vira- sana), Knie zur Brust- Stellung, Pflug (Halasana), Toten- stellung (Shavasana), Schulterstand (Sarvangasana)- alle mit eingezogenem Bauch!


AlsPranayamas wirken besonders die Wechselatmung (Anuloma Viloma), aber auch Ujjayi (Kehlatmung), Bhramari (Bienenton Atmung) und Omkar(Atmung mit Mantra OM) beruhigend auf das bei Vata Typen häufig zu Überreizung neigende Ner- vensyste


Wenn Sie sich aggressiv fühlen, unzweckmäßige oder übermäßig ehrgeizig, etwas diffuse Energie, dann reduziere Pitta: Führen Sie Asanas in einer Weise aus, die kühlend, die pflegend, expansive und entspannend sind und vermeiden Sie powervolles Training. Das praktizieren von Meditation hilft zu balancieren. Posen, die Spannung aus der Mitte des Abdomens freisetzen, sind am nützlichsten für die Balancierung von Pitta. Zum Beispiel: Trikonasana (Dreiecks-Haltung),Bhujangasana(Kobra-Position), Dhanurasana (Bogen-Haltung), Chandra Namaskar(Mond Salutaions), sanfte Rückbeugen und andere Brust-Öffnungen, Hüft-Beuge-Verlängerungs-Posen.

Probieren Sie auch andere kühlende Praktiken wie Sheetali Pranayama.

Durch die Umkehrung der Positionen von Sonne (Nabel) und Mond (Gaumen) verursachen Schulterstand (Sarvangasana) und Pflug (Halasana) Kühlung im Körper. Eine Massage der Leber-Milzgegend, die sich auch sehr positiv auf Pitta Menschen auswirkt, wird z.B. durch Positionen wie den Bogen (Dhanurasana), die Kobra (Bhujangasana) und den Fisch (Matsyasana) erreicht.


Als Pranayamas werden besonders Sitali und Sitkari wegen ihrer kühlenden, besänftigenden Wirkung eingesetzt.


  • Hoher Blutdruck: Schulterstand (Sarvangasana), Kobra (Bhujangasana), Halbbogen (Ardha Dhanurasana), tiefe Bauchatmung

  • Migräne: Schulterstand (Sarvangasana), Fisch (Matsya- sana), Sitali (Pranayama)

  • Leberstörung: Schulterstand (Sarvangasana), Fisch (Mat- syasana), Ohr-Knie-Stellung

Für Zeiten, wo Sie zögern Ihre Ziele zu verfolgen oder das Gefühl haben besitzergreifend oder lethargisch zu sein, dann übe Asanas mit Schnelligkeit, die Hitze erzeugen und anstrengend sind aus, um Kapha zu reduzieren.

Ein Übermaß an Kapha zu korrigieren, erfordert es eine starke Praxis, die den Körper beträchtlich erwärmt (Schwitzen ist gut). Stehende Haltungen, kombiniert mit Bewegung und Dehnung oder wiederholte Surya Namaskar(Sonnengrüße) sind sehr gut für Kapha-Typen. Posen, die nützlich sind um Kapha zu balancieren: Ustrasana(Kamel Pose), Setu Bandhasana(Brücken-Pose – macht die Brust frei und verhindert Stauungen), Adho Mukha Svanasana(abwärts gerichtete Hund), Wiederholungen von Surya Namaskar(Sonnen-Gruß) A und B. Wir können verschiedene Formen von Pranayama hinzufügen, um den Asanas mehr Hitze hinzuzufügen oder zu kühlen, den Fokus auf entweder den Aufbau und Kräftigung oder Reduzierung und Freigabe zu lenken.


Es darf anstrengend sein, deshalb eignen sich die Vorwärts- beuge (Paschimottanasana), die Heldenstellungen (Vira Bha- drasana), der Seitstütz (Vasisthasana) und das Boot (Navasana) hier besonders. Und natürlich gerne länger gehalten.

  • Bronchitis: Pflug (Halasana), Kopfstand (Shirshasana), Vorwärtsbeuge (Paschimottanasana), Beckenstreckung (Supta- Virasana), Fisch (Matsyasana)

  • Diabetes: Boot (Navasana), Fisch (Matsyasana), Becken- streckung (Supta-Virasana), Vorwärtsbeuge (Paschimot- tanasana),

  • Nebenhöhlenkopfschmerzen: Löwe (Simhasana), Vorwärts- beuge (Paschimottanasana), Fisch (Matsyasana)

AlsPranayamas bieten sich der Schnellatem (Kapalabhati) und der Sonnenatem (Surya Bheda) wegen ihrer erhitzenden Wirkung an.



1 view0 comments

Recent Posts

See All